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Zu einem besonderen Abendgottesdienst am 4. Dezember laden Kirchengemeinde und Posaunenchor herzlich ein – hier klicken

Gemeinsam mit der Christophorus-Kirchengemeinde Neuenkirchen veröffentlichen wir unseren Gemeindebrief, der daher auch „Brückenschlag“ heißt – eine Verbindung zwischen unseren beiden Gemeinden. Hier können Sie ihn lesen:

https://www.christophorus-neuenkirchen.de/Gemeindebrief

 

 

Auch von mir als Namensgeber der Kirchengemeinde

ein herzliches Willkommen auf dieser Internetseite.

Die Kirche wurde mir, dem heiligen Antonius, geweiht. Nein, ich bin nicht der bekannte Antonius von Padua, sondern Antonius der Große, der mit dem Schwein und dem Antoniuskreuz. (Schauen Sie sich die Grafik oder das Bild in der Kirche neben der Brauttür an.)
Ich war ein christlicher Mönch, Asket und Einsiedler und werde auch Antonius der Einsiedler, bzw. „Vater der Mönche“ genannt.
Wahrscheinlich wurde ich um 251 in Koma in Mittelägypten als Sohn wohlhabender christlicher Bauern geboren. Als ich ungefähr 20 Jahre alt war, starben meine Eltern. In der Kirche hörte ich das Bibelwort: „Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen; so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach!“
So befolgte ich dieses Bibelwort und verschenkte meinen Besitz. Meine jüngere Schwester gab ich in die Obhut einer christlichen Jungfrauengemeinschaft und zog mich in die Einsamkeit zurück. Zuerst lebte ich in einer Hütte in der Nähe meines Dorfes, dann zog ich in eine alte ägyptische Grabkammer und später an den Rand der Wüste, bis ich zum Schluss eine Einsiedelei in der Wüste am Berg Kolzim in Sichtweite des Golfs von Suez einrichtete, wo ich schließlich nach einem langen asketischen Leben starb.
Ich gelte als Begründer des christlichen Mönchtums und gründete etwa um 305, während der Christenverfolgungen, die ersten christlichen Einsiedlergemeinschaften.
Ich scharte eine Menge Schüler um mich, die sich als Einsiedler in meiner Nähe ansiedelten. Während meiner langen Wüstenaufenthalte wurde ich immer wieder von quälenden Visionen heimgesucht. Der Teufel erschien mir in verschiedener Gestalt (so sagt es die Überlieferung), um mich von meiner Enthaltsamkeit und meinem gottergebenen Leben abzubringen, was ihm aber nicht gelang.
Mein Gedenktag ist der 17. Januar, eben der Antoniustag.
Ach übrigens, als Wetterregel gilt für den Antoniustag: „Wenn an Antonii die Luft ist klar, gibt’s bestimmt ein trocken Jahr.“