Der Weltgebetstag 2024 wurde von Frauen aus Palästina vorbereitet. Er steht im deutschsprachigen Raum unter dem Motto „… durch das Band des Friedens“.

Mitte Oktober veröffentlichte das Komitee eine „Erklärung zur Situation im Heiligen Land“, Teile daraus zitieren wir hier:

„Im Namen des Weltgebetstags Palästina bekunden wir unsere tiefe Sorge und Solidarität mit allen, die von der aktuellen Situation in Israel und Palästina betroffen sind, insbesondere den erschütternden Ereignissen in Gaza. […]

Das Leid und der Verlust von unschuldigen Menschenleben in dieser Region sind ein Grund für tiefe Trauer und ein Aufruf zum Handeln für Frieden und Mitgefühl. Wir appellieren an alle beteiligten Parteien, Dialog, Verständnis und Versöhnung den Vorrang zu geben als Weg zu dauerhaftem Frieden und Gerechtigkeit.

In diesen schwierigen Zeiten sollten wir uns daran erinnern, dass die gemeinsame Erfahrung des Menschseins Grenzen und politische Differenzen übersteigt. […]

Wir hoffen inständig, dass die aktuellen Ereignisse die Menschen nicht davon abhalten, in diesen schwierigen Zeiten für Palästina zu beten und ihm in diesen schwierigen Zeiten beizustehen. Gerade jetzt, mehr als je zuvor wird diese Unterstützung am meisten gebraucht. Es ist entscheidend zu betonen, dass der Beistand für Palästina in seinem Streben nach Gerechtigkeit und Frieden nicht gleichgesetzt werden darf mit Antisemitismus oder der Ablehnung einer bestimmten Gruppe. […]

Während wir den Weltgebetstag Palästina vorbereiten, gelten unsere Gedanken und Gebete den leidenden Menschen in Israel und Palästina, und wir halten an der Hoffnung fest, dass die Menschen in diesem Land eines Tages den Frieden und den Wohlstand genießen werden, den sie zu Recht verdienen.“

13.10.2023 Sally Azar, Komitee für den Weltgebetstag in Palästina, kompletter Text zu finden auf www.weltgebetstag.de/aktuelles/news/zur-aktuellen-situation/

Das deutsche Komitee des Weltgebetstags hat zudem folgenden Gebetstext veröffentlicht (www.weltgebetstag.de/aktuelles/news/gebet-fuer-frieden/), in den wir einstimmen können:

 

Du Gott des Friedens,

In unserer Fassungslosigkeit kommen wir mit unserem Gebet zu Dir.

Unsere Gedanken und Gebete sind bei den von Krieg, Gewalt und Terror betroffenen Menschen im Nahen Osten in ihrer Angst und Not.

Wir denken besonders an die Kinder und Jugendlichen, die Familien, die Frauen, die ein Kind erwarten und die Mütter, die allein mit ihren Kindern unterwegs sind.

Wir legen die Menschen in deine Hand, Gott.

Gott, wir beten, dass Versöhnung Hass besiegt, Frieden Krieg bezwingt, Hoffnung Verzweiflung überwindet und deine Pläne des Friedens in Erfüllung gehen.“

Wie immer laden wir an dieser Stelle nicht nur Frauen ein zum ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag am ersten Freitag im März.

Wir  feiern  am Freitag, 1. März 2024

um 19:00 Uhr in der Kirche St. Antonius Hoyel.

Im Anschluss an den Gottesdienst ist Gelegenheit zu Austausch und Gespräch beim Imbiss.

Susanne Dremel-Malitte