Noch immer lässt Corona uns in der Kirchengemeinde nicht so leben wie wir es gewohnt waren und wie wir es wieder gerne haben möchten. Ganz langsam versuchen wir alles, was die Gemeinschaft einer Kirchengemeinde ausmacht, zurück zu bekommen. Bis jedoch das alles wieder den uns gewohnten Gang geht, wird noch viel Geduld nötig sein.

Trotz allem Verzicht, den wir auf uns nehmen müssen, lebt unsere Kirchengemeinde weiter. An jedem Sonntag war für unsere Gemeinde ein Gottesdiensttext zu erhalten, der dann im Familienkreis gefeiert werden konnte.

An dieser Stelle sei ein ganz dickes Lob und Danke den Autorinnen, Frau Pastorin Dremel-Malitte, Frau Ute Tilch und Frau Carola Borgstedte ausgesprochen, die dafür gesorgt haben, dass die Gemeinde am Sonntag nicht auf eine Andacht verzichten musste.

Auch allen anderen, die im Hintergrund dafür gesorgt haben, dass die Arbeit in der Gemeinde nicht total zum Erliegen kommt, ein ganz herzliches Danke!

Die Restaurierungsarbeiten in unserer Kirche gehen auf das Ende zu. Die Restauration des Altars muss noch vollendet werden. Danach können wir dann das Inventar wieder einräumen.

Es wäre schön und wünschenswert, wenn dann die Beschränkungen so weit gelockert wären, dass wir in größerem Rahmen die Kirche feierlich wieder eröffnen können.

Die Orgel wird dann noch nicht wieder eingebaut sein. Der Kirchenvorstand ist jedoch zuversichtlich, dass mit der Restauration und dem Umbau der Orgel in Kürze begonnen werden kann.

Wie mittlerweile bekannt sein dürfte, ist das Pfarrhaus verkauft worden. Seit 10 Jahren wohnt kein Pastor mehr im Pfarrhaus. Für den Unterhalt bekommt die Kirchengemeinde von der Landeskirche keine Zuschüsse mehr, da das Haus aus der Zuweisung herausgenommen wurde. Da größere Investitionen am Pfarrhaus anstanden, hat sich der Kirchenvorstand zum Verkauf entschlossen, wenn der Erlös aus dem Verkauf in der Gemeinde verbleibt, was sonst nicht üblich ist. Dem Antrag ist stattgegeben worden mit der Auflage, das Geld für Baumaßnahmen in Gemeindehäuser und Kirche fließen zu lassen.

Das Pfarramt wird zum Herbst in das Antoniushaus in Hoyel verlegt. Dort sind einige Umbauten dafür erforderlich.

Im Gemeindehaus in Riemsloh sind einige Brandschutzauflagen zu erfüllen. In der Planung ist, den Jugendkeller wieder zu aktivieren. Dies wurde von der Jugend in unserer Gemeinde gewünscht und der Kirchenvorstand hat beschlossen diesen Wunsch zu erfüllen.

Es ist also rege Betriebsamkeit hinter den Kulissen. Es wäre jetzt zu wünschen, dass wir bald wieder in größerer Gemeinschaft zusammen Gottesdienst feiern und uns in unseren Gruppen und Kreisen austauschen können.

Heinz Bockrath

Fotos: Hedda Oberschmidt