„Was soll das denn jetzt“, wird sich man einer / manch eine fragen.

„Unsere“ Pastorin Susanne Dremel-Malitte versieht am 1. März 2020 seit 3 Jahren ihren Dienst in unserer Gemeinde. Und ich glaube, wir sind alle gut damit zufrieden. Manch einer fragt sich sicherlich, „was, schon 3 Jahre?“ oder die Nächste „wie, erst seit 3 Jahren, kommt mir länger vor.“.

Nun ist es so, dass diese 3 Jahre als Probezeit galten und die Pfarrstelle in der Zeit auch nicht offiziell besetzt werden konnte. Jetzt muss der Kirchenvorstand beim Landeskirchenamt die Freigabe der Pfarrstelle beantragen, was in der letzten Sitzung auch schon geschehen ist. Am 1. 3. wird auf der Internetseite der Landeskirche eine Bewerbungsmöglichkeit mit Einschränkung bekannt gegeben werden. „Mit Einschränkung“ heißt, dass dort klar geschrieben steht, dass die Pfarrstelle zurzeit besetzt ist. Auch Frau Dremel-Malitte muss sich neu bewerben, allerdings reicht das in Kurzform.

Dann heißt es: Einen Monat warten, ob sich mehrere beworben haben. Über eingehende Bewerbungen entscheidet der Personalausschuss.

Da wir aber davon ausgehen, dass Pastorin Susanne Dremel-Malitte bei uns bleiben möchte und wir alle sie sicherlich auch behalten möchten, haben wir schon mal ein wenig weiter gedacht.

Der/Die Bewerber*in muss eine sogenannte Aufstellungspredigt halten. Den Termin haben wir auf den 10. Mai festgelegt. Ab diesem Termin hat jedes Gemeindeglied eine Woche lang die Möglichkeit, einen begründeten Einspruch gegen die Einstellung einzulegen. Sollte es keine Einsprüche geben, haben wir dann schon mal vorüberlegt den Einführungsgottesdienst des fest angestellten Pastors/der festangestellten Pastorin am 14. Juni 2020 um 16 Uhr zu machen.

Eine Zusicherung haben wir: Wir sind in der Zwischenzeit nicht vakant. Alles kann seinen gewohnten Gang gehen.

Leider müssen wir alle das ganze Prozedere in Kauf nehmen.

Hedda Oberschmidt