An einem kühlen Freitagnachmittag machte sich der neue Kirchenvorstand auf in Richtung freiweltliches Stift Börstel in Berge bei Quakenbrück.

Wir wollten dort zwei Tage miteinander verbringen, um viele Dinge intensiver zu besprechen, diskutieren und zu klären.

So trafen wir uns alle am Gemeindehaus in Riemsloh, packten den Bulli von Frau Dremel-Malitte ordentlich voll und fuhren los.

Im Stift angekommen wurden wir sehr herzlich vom „Herbergsvater“, einem freundlichen und geselligem Holländer, mit heißem Kaffee, Tee und Keksen begrüßt.

Nach einer kurzen Kaffeepause suchten wir unsere Zimmer auf und trafen uns dann auch schon mit einer der Kapitelschwestern.

Sie gab uns einen sehr interessanten Einblick in das Leben des Stifts und beantwortete alle unsere Fragen sehr geduldig.

Anschließend gab es noch eine Führung in der frühgotischen Kirche. Auch im Winter unbeheizt!

Interessant war, das die Kirche in mehrere Teile aufgeteilt ist, jeder Teil war für bestimmte Gottesdienstbesucher vorgesehen.

Spannend für uns war auch zu erfahren, dass die Schwestern des Stiftes 6 Wochen Advent feiern, dieses ist bei Christen der orthodoxen Kirche und in der Region um Mailand, Italien, so Brauch.

Nachdem wir ordentlich durchgefroren waren, kehrten wir in unseren Seminarraum zurück um zuerst die „normalen“ Kirchenvorstandsdinge zu besprechen. Bald darauf gab es auch schon ein liebevoll zubereitetes Abendessen.

Nach einer abendlichen Arbeitseinheit ließen wir den Abend dann in gemütlicher Runde und Gesprächen ausklingen und konnten uns so auch privat noch besser kennenlernen.

Der Samstag war dann ein fleißiger Tag: Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es wieder bis mittags an die Arbeit, um viele Dinge, die jetzt bevorstehen, zu besprechen. Nach einer kurzen Mittagspause ( mit Möglichkeit spazieren zu gehen, zu musizieren… ) ging.es weiter

Nach dem Abendessen machten wir uns gemeinsam wieder auf den Heimweg und es wurde jeder sicher zu Hause abgesetzt.

Es war ein sehr schönes, angenehmes, wenn auch arbeitsreiches, Wochenende in der Gruppe, mit vielen neuen Eindrücken, einer harmonischen Gemeinschaft und für uns neue Kirchenvorsteherinnen einige neue Erfahrungen.

 

C. Steinmeyer

Fotos: H.Oberschmidt,,  C. Steinmeyer